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Das neue Testament, inkl. Erklärungen.

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Lexikon

Begriff Definition
1Thes-1305

Der vorbildliche Wandel und der Tag des Herrn

1Thes 5,1 Von den
Zeiten und Stunden aber braucht man euch Brüdern nicht zu schreiben.

1Thes 5,2 Denn ihr wisset ja genau, daß
der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.

1Thes 5,3 Wenn sie sagen werden: «Friede
und Sicherheit», dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die
Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen.

1Thes 5,4 Ihr aber, Brüder, seid nicht in
der Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte

1Thes 5,5 ihr seid allzumal Kinder des
Lichts und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht, noch von der
Finsternis.

1Thes 5,6 So lasset uns auch nicht
schlafen wie die andern, sondern lasset uns wachen und nüchtern sein!

1Thes 5,7 Denn die da schlafen, die
schlafen des Nachts, und die Betrunkenen sind des Nachts betrunken

1Thes 5,8 wir aber, die wir dem Tage
angehören, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der
Liebe und mit dem Helm der Hoffnung des Heils.

1Thes 5,9 Denn Gott hat uns nicht zum
Zorn[-gericht] bestimmt, sondern zum Besitze des Heils durch unsren Herrn
Jesus Christus,

1Thes 5,10 der für uns gestorben ist,
damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zugleich mit ihm leben sollen.

1Thes 5,11 Darum ermahnet einander und
erbauet einer den andern, wie ihr auch tut.

1Thes 5,12 Wir bitten euch aber, ihr
Brüder, anerkennet diejenigen, welche an euch arbeiten und euch im Herrn
vorstehen und euch ermahnen

1Thes 5,13 haltet sie um ihres Werkes
willen desto größerer Liebe wert

1Thes 5,14 Wir ermahnen euch aber,
Brüder: Verwarnet die Unordentlichen, tröstet die Kleinmütigen, nehmet euch
der Schwachen an, seid geduldig gegen jedermann!

1Thes 5,15 Sehet zu, daß niemand Böses
mit Bösem vergelte, sondern trachtet allezeit darnach, Gutes zu tun,
aneinander und an jedermann!

1Thes 5,16 Seid allezeit fröhlich!

1Thes 5,17 Betet ohne Unterlaß!

1Thes 5,18 Seid in allem dankbar

1Thes 5,19 Den Geist dämpfet nicht,

1Thes 5,20 die Weissagung verachtet
nicht

1Thes 5,21 prüfet aber alles. Das Gute
behaltet,

1Thes 5,22 enthaltet euch des Bösen in
jeglicher Gestalt!

1Thes 5,23 Er selbst aber, der Gott des
Friedens, heilige euch durch und durch, und euer ganzes Wesen, der Geist, die
Seele und der Leib, werde unsträflich bewahrt bei der Wiederkunft unsres
Herrn Jesus Christus!

1Thes 5,24 Treu ist er, der euch
beruft

Schluss

1Thes 5,25 Brüder, betet für uns!

1Thes 5,26 Grüßet die Brüder alle mit dem
heiligen Kuß!

1Thes 5,27 Ich beschwöre euch bei dem
Herrn, daß dieser Brief allen heiligen Brüdern gelesen werde.

1Thes 5,28 Die Gnade unsres Herrn Jesus
Christus sei mit euch!

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1Tim-1501

Einleitung: Gruss

1Tim 1,1 Paulus,
Apostel Jesu Christi auf Befehl Gottes, unsres Retters, und Christi Jesu,
unsrer Hoffnung,

1Tim 1,2 an Timotheus, seinen echten Sohn
im Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, unsrem Vater und Christus
Jesus, unsrem Herrn!

Warnung vor Irrtum in Lehre und Leben

1Tim 1,3 Wie ich dich bei meiner Abreise
nach Mazedonien ermahnte, in Ephesus zu bleiben, damit du etlichen Leuten
gebietest, nichts anderes zu lehren,

1Tim 1,4 auch nicht auf Legenden und
endlose Geschlechtsregister zu achten, welche mehr Streitfragen hervorbringen
als göttliche Erbauung im Glauben

1Tim 1,5 und doch ist der Endzweck des
Gebotes Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem
Glauben.

1Tim 1,6 Dieses [Ziel] haben etliche
verfehlt und sich unnützem Geschwätz zugewandt,

1Tim 1,7 wollen Gesetzeslehrer sein und
bedenken nicht, was sie sagen oder was sie behaupten.

1Tim 1,8 Wir wissen aber, daß das Gesetz
gut ist, wenn man es gesetzmäßig braucht und berücksichtigt,

1Tim 1,9 daß einem Gerechten kein Gesetz
auferlegt ist, sondern Gesetzlosen und Unbotmäßigen, Gottlosen und Sündern,
Unheiligen und Gemeinen, solchen, die Vater und Mutter mißhandeln, Menschen
töten,

1Tim 1,10 Unzüchtigen, Knabenschändern,
Menschenräubern, Lügnern, Meineidigen und was sonst der gesunden Lehre
zuwider ist,

1Tim 1,11 nach dem Evangelium der
Herrlichkeit des seligen Gottes, mit welchem ich betraut worden bin.

Das persönliche Zeugnis des Paulus und sein Auftrag an Timotheus

1Tim 1,12 Und darum danke ich dem, der
mir Kraft verliehen hat, Christus Jesus, unsrem Herrn, daß er mich treu
erachtet und in den Dienst eingesetzt hat,

1Tim 1,13 der ich zuvor ein Lästerer und
Verfolger und Frevler war. Aber mir ist Erbarmung widerfahren, weil ich es
unwissend, im Unglauben getan habe.

1Tim 1,14 Über alle Maßen groß aber wurde
die Gnade unsres Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus
ist.

1Tim 1,15 Glaubwürdig ist das Wort und
aller Annahme wert, daß Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu
retten, von denen ich der Erste bin.

1Tim 1,16 Aber darum ist mir Erbarmung
widerfahren, damit an mir zuerst Jesus Christus alle Geduld erzeige, zum
Beispiel denen, die an ihn glauben würden zum ewigen Leben.

1Tim 1,17 Dem König der Ewigkeit aber,
dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen Gott, sei Ehre und Ruhm von
Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

1Tim 1,18 Dieses Gebot vertraue ich dir
an, mein Sohn Timotheus, gemäß den früher über dich ergangenen Weissagungen,
damit du in denselben den guten Kampf kämpfest, den Glauben und ein gutes
Gewissen bewahrest.

1Tim 1,19 Dieses haben etliche von sich
gestoßen und darum am Glauben Schiffbruch gelitten.

1Tim 1,20 Unter ihnen sind Hymenäus und
Alexander, welche ich dem Satan übergeben habe, damit sie gezüchtigt werden,
nicht mehr zu lästern.

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1Tim-1502

Anweisungen über das Gebet und die Stellung der Frauen in der Gemeinde

1Tim 2,1 So ermahne
ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen
für alle Menschen darbringe,

1Tim 2,2 für Könige und alle, die in
hervorragender Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen
können in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit

1Tim 2,3 denn solches ist gut und
angenehm vor Gott unsrem Retter,

1Tim 2,4 welcher will, daß alle Menschen
gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

1Tim 2,5 Denn es ist ein Gott und ein
Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus,

1Tim 2,6 der sich selbst als Lösegeld für
alle gegeben hat. [Das ist] das Zeugnis zur rechten Zeit,

1Tim 2,7 für welches ich eingesetzt wurde
als Prediger und Apostel - ich sage die Wahrheit und lüge nicht -, als Lehrer
der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.

1Tim 2,8 So will ich nun, daß die Männer
an jedem Ort beten, indem sie heilige Hände aufheben ohne Zorn und
Zweifel

1Tim 2,9 ebenso, daß die Frauen in
sittsamem Gewande mit Schamhaftigkeit und Zucht sich schmücken, nicht mit
Haarflechten oder Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung,

1Tim 2,10 sondern, wie es sich für Frauen
geziemt, welche sich zur Gottesfurcht bekennen, durch gute Werke.

1Tim 2,11 Eine Frau lerne in der Stille,
in aller Unterordnung.

1Tim 2,12 Einer Frau aber gestatte ich
das Lehren nicht, auch nicht daß sie über den Mann herrsche, sondern sie soll
sich still verhalten.

1Tim 2,13 Denn Adam wurde zuerst
gebildet, darnach Eva.

1Tim 2,14 Und Adam wurde nicht verführt,
das Weib aber wurde verführt und geriet in Übertretung

1Tim 2,15 sie soll aber gerettet werden
durch Kindergebären, wenn sie bleiben im Glauben und in der Liebe und in der
Heiligung samt der Zucht.

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1Tim-1503

Erforderliche Befähigung der Bischöfe (Ältesten) und der Diakone

1Tim 3,1 Glaubwürdig
ist das Wort: Wer nach einem Aufseheramt trachtet, der begehrt eine schöne
Wirksamkeit.

1Tim 3,2 Nun soll aber ein Aufseher
untadelig sein, eines Weibes Mann, nüchtern, besonnen, ehrbar, gastfrei,
lehrtüchtig

1Tim 3,3 kein Trinker, kein Raufbold,
sondern gelinde, nicht händelsüchtig, nicht habsüchtig

1Tim 3,4 einer, der seinem eigenen Hause
wohl vorsteht und die Kinder mit aller Würde in Schranken hält -

1Tim 3,5 wenn aber jemand seinem eigenen
Hause nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Gemeinde Gottes sorgen?
-,

1Tim 3,6 kein Neuling, damit er nicht
aufgeblasen werde und dem Gericht des Teufels verfalle.

1Tim 3,7 Er muß aber auch ein gutes
Zeugnis haben von denen außerhalb [der Gemeinde], damit er nicht der
Lästerung und der Schlinge des Teufels verfalle.

1Tim 3,8 Gleicherweise sollen auch die
Diakonen ehrbar sein, nicht doppelzüngig, nicht vielem Weingenuß ergeben,
nicht gewinnsüchtig

1Tim 3,9 sie sollen das Geheimnis des
Glaubens in reinem Gewissen bewahren.

1Tim 3,10 Und diese soll man zuerst
prüfen

1Tim 3,11 Ihre Frauen sollen ebenfalls
ehrbar sein, nicht verleumderisch, sondern nüchtern, treu in allem.

1Tim 3,12 Die Diakonen sollen jeder nur
eine Frau haben, ihren Kindern und ihrem Hause wohl vorstehen

1Tim 3,13 denn wenn sie ihren Dienst wohl
versehen, erwerben sie sich selbst eine schöne Stufe und viel Freimütigkeit
im Glauben in Christus Jesus.

1Tim 3,14 Solches schreibe ich dir in der
Hoffnung, bald zu dir zu kommen,

1Tim 3,15 falls ich aber verzöge, damit
du wissest, wie man wandeln soll im Hause Gottes, welches die Gemeinde des
lebendigen Gottes ist, Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit.

1Tim 3,16 Und anerkannt groß ist das
Geheimnis der Gottseligkeit:Gott ist geoffenbart im Fleisch,gerechtfertigt im
Geist,erschienen den Engeln,gepredigt unter den Heiden,geglaubt in der
Welt,aufgenommen in Herrlichkeit.

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1Tim-1504

Der Wandel des guten Dieners Christi

1Tim 4,1 Der Geist
aber sagt deutlich, daß in spätern Zeiten etliche vom Glauben abfallen und
verführerischen Geistern und Lehren der Dämonen anhangen werden,

1Tim 4,2 durch die Heuchelei von
Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind,

1Tim 4,3 die verbieten, zu heiraten und
Speisen zu genießen, welche doch Gott geschaffen hat, damit sie von den
Gläubigen und denen, welche die Wahrheit erkennen, mit Danksagung gebraucht
werden.

1Tim 4,4 Denn alles, was Gott geschaffen
hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Danksagung genossen
wird

1Tim 4,5 denn es wird geheiligt durch
Gottes Wort und Gebet.

1Tim 4,6 Wenn du den Brüdern solches
vorhältst, wirst du ein guter Diener Jesu Christi sein, genährt mit den
Worten des Glaubens und der guten Lehre, welcher du nachgefolgt bist.

1Tim 4,7 Der unheiligen Altweiberfabeln
aber entschlage dich

1Tim 4,8 Denn die leibliche Übung ist zu
wenigem nütze, die Gottseligkeit aber ist zu allen Dingen nütze, da sie die
Verheißung dieses und des zukünftigen Lebens hat.

1Tim 4,9 Glaubwürdig ist das Wort und
aller Annahme wert

1Tim 4,10 denn dafür arbeiten wir auch
und werden geschmäht, daß wir unsre Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt
haben, welcher aller Menschen Retter ist, allermeist der Gläubigen.

1Tim 4,11 Solches gebiete und
lehre!

1Tim 4,12 Niemand verachte deine Jugend,
sondern werde ein Vorbild den Gläubigen im Wort, im Wandel, in der Liebe, im
Geist, im Glauben, in der Keuschheit!

1Tim 4,13 Bis ich komme, halte an mit
Vorlesen, mit Ermahnen, mit Lehren.

1Tim 4,14 Vernachlässige die Gabe nicht,
die du hast, die dir durch Weissagung unter Handauflegung der Ältesten
verliehen wurde!

1Tim 4,15 Dies laß dein Anliegen sein,
damit gib dich ab, auf daß dein Fortschreiten in allen Dingen offenbar
sei!

1Tim 4,16 Habe acht auf dich selbst und
auf die Lehre

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1Tim-1505

Das Werk des guten Dieners

1Tim 5,1 Über einen
älteren ziehe nicht los, sondern ermahne ihn wie einen Vater, jüngere wie
Brüder,

1Tim 5,2 ältere Frauen wie Mütter,
jüngere wie Schwestern, in aller Keuschheit.

1Tim 5,3 Ehre die Witwen, welche wirklich
Witwen sind.

1Tim 5,4 Hat aber eine Witwe Kinder oder
Enkel, so sollen diese zuerst lernen, am eigenen Haus ihre Pflicht zu
erfüllen und den Eltern Empfangenes zu vergelten

1Tim 5,5 Eine wirkliche und vereinsamte
Witwe aber hat ihre Hoffnung auf Gott gesetzt und verharrt im Flehen und
Gebet Tag und Nacht

1Tim 5,6 eine genußsüchtige aber ist
lebendig tot.

1Tim 5,7 Sprich das offen aus, damit sie
untadelig seien!

1Tim 5,8 Wenn aber jemand die Seinen,
allermeist seine Hausgenossen, nicht versorgt, der hat den Glauben verleugnet
und ist ärger als ein Ungläubiger.

1Tim 5,9 Als Witwe werde nur eine solche
in die Liste eingetragen, welche nicht weniger als sechzig Jahre alt ist,
eines Mannes Frau war

1Tim 5,10 und ein Zeugnis guter Werke
hat

1Tim 5,11 Jüngere Witwen aber weise
ab

1Tim 5,12 Sie verdienen das Urteil, daß
sie die erste Treue gebrochen haben.

1Tim 5,13 Zugleich sind sie auch müßig
und lernen in den Häusern herumlaufen

1Tim 5,14 So will ich nun, daß jüngere
Witwen heiraten, Kinder gebären, dem Haushalt vorstehen, dem Widersacher
keinen Anlaß zur Lästerung geben

1Tim 5,15 denn schon sind etliche
abgewichen, dem Satan nach.

1Tim 5,16 Hat ein Gläubiger oder eine
Gläubige Witwen, so versorge er sie und lasse sie nicht der Gemeinde zur Last
fallen, damit diese für die wirklichen Witwen sorgen kann.

1Tim 5,17 Die Ältesten, welche wohl
vorstehen, halte man doppelter Ehre wert, allermeist die, welche sich in
Predigt und Unterricht abmühen.

1Tim 5,18 Denn die Schrift sagt: «Einem
dreschenden Ochsen sollst du das Maul nicht verbinden!» und «der Arbeiter ist
seines Lohnes wert».

1Tim 5,19 Gegen einen Ältesten nimm keine
Klage an, außer auf Aussage von zwei oder drei Zeugen.

1Tim 5,20 Die, welche sündigen, weise vor
allen zurecht, damit sich auch die andern fürchten.

1Tim 5,21 Ich beschwöre dich vor Gott und
Christus Jesus und den auserwählten Engeln, daß du dies ohne Vorurteil
beobachtest und nichts tuest aus Zuneigung!

1Tim 5,22 Die Hände lege niemandem
schnell auf, mache dich auch nicht fremder Sünden teilhaftig

1Tim 5,23 Trinke nicht mehr bloß Wasser,
sondern gebrauche ein wenig Wein um deines Magens willen und wegen deiner
häufigen Krankheiten.

1Tim 5,24 Etlicher Menschen Sünden sind
zuvor offenbar und kommen vorher ins Gericht

1Tim 5,25 Gleicherweise sind auch die
guten Werke zuvor offenbar, und die, mit welchen es sich anders verhält,
können auch nicht verborgen bleiben.

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1Tim-1506

Warnungen an einen guten Diener

1Tim 6,1 Was Knechte
sind, im Sklavenstand, die sollen ihre eigenen Herren aller Ehre wert halten,
damit nicht der Name Gottes und die Lehre verlästert werden.

1Tim 6,2 Die aber, welche gläubige Herren
haben, sollen diese darum nicht verachten, weil sie Brüder sind, sondern
ihnen um so lieber dienen, weil sie Gläubige und Geliebte sind und von ihnen
auch bessere Behandlung erfahren.So sollst du lehren und ermahnen!

1Tim 6,3 Wenn jemand anders lehrt und
sich nicht an die gesunden Worte unsres Herrn Jesus Christus hält und an die
der Gottseligkeit entsprechende Lehre,

1Tim 6,4 so ist er aufgeblasen und
versteht doch nichts, sondern krankt an Streitfragen und Wortgezänk, woraus
Neid, Hader, Lästerung, böser Argwohn entstehen.

1Tim 6,5 Zänkereien von Menschen, welche
verdorbenen Sinnes und der Wahrheit beraubt sind und die Gottseligkeit für
eine Erwerbsquelle halten, - von solchen halte dich ferne!

1Tim 6,6 Es ist allerdings die
Gottseligkeit eine bedeutende Erwerbsquelle, wenn sie mit Genügsamkeit
verbunden wird.

1Tim 6,7 Denn wir haben nichts in die
Welt gebracht

1Tim 6,8 Wenn wir aber Nahrung und
Kleidung haben, soll uns das genügen!

1Tim 6,9 Denn die, welche reich werden
wollen, fallen in Versuchung und Schlingen und viele törichte und schädliche
Lüste, welche die Menschen in Verderben und Untergang stürzen.

1Tim 6,10 Denn die Geldgier ist eine
Wurzel aller Übel

1Tim 6,11 Du aber, Gottesmensch, fliehe
solches, jage aber nach Gerechtigkeit, Gottseligkeit, Glauben, Liebe, Geduld,
Sanftmut!

1Tim 6,12 Kämpfe den guten Kampf des
Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu welchem du berufen bist und worüber du
das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen abgelegt hast.

1Tim 6,13 Ich gebiete dir vor Gott, der
alles lebendig macht, und vor Christus Jesus, der vor Pontius Pilatus das
gute Bekenntnis bezeugt hat,

1Tim 6,14 daß du das Gebot unbefleckt und
untadelig bewahrest bis zur Erscheinung unsres Herrn Jesus Christus,

1Tim 6,15 welche zu seiner Zeit zeigen
wird der selige und allein Gewaltige, der König der Könige und der Herr der
Herrschenden,

1Tim 6,16 der allein Unsterblichkeit hat,
der in einem unzugänglichen Lichte wohnt, welchen kein Mensch gesehen hat
noch sehen kann

1Tim 6,17 Den Reichen im jetzigen
Zeitalter gebiete, daß sie nicht stolz seien, auch nicht ihre Hoffnung auf
die Unbeständigkeit des Reichtums setzen, sondern auf den lebendigen Gott,
der uns alles reichlich zum Genuß darreicht,

1Tim 6,18 daß sie Gutes tun, reich werden
an guten Werken, freigebig seien, mitteilsam,

1Tim 6,19 und so für sich selbst ein
schönes Kapital für die Zukunft sammeln, damit sie das wahre Leben
erlangen.

Schluss: Eine grosse Verantwortung für Timotheus

1Tim 6,20 O Timotheus, bewahre das
anvertraute Gut, meide das unheilige Geschwätz und die Einwürfe der
fälschlich sogenannten «Erkenntnis»,

1Tim 6,21 zu welcher sich etliche
bekannten und darüber das Glaubensziel aus den Augen verloren. Die Gnade sei
mit dir!

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2Jo-2401

Einleitung: Gruss und Gebet

2Jo 1,1 Der Älteste
an die auserwählte Frau und ihre Kinder, welche ich in Wahrheit liebe, und
nicht ich allein, sondern auch alle, welche die Wahrheit erkannt haben,

2Jo 1,2 um der Wahrheit willen, die in
uns bleibt und mit uns sein wird in Ewigkeit.

2Jo 1,3 Gnade sei mit uns, Barmherzigkeit
und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohne des Vaters,
in Wahrheit und Liebe!

Der Weg der Wahrheit und der Liebe

2Jo 1,4 Es freut mich sehr, daß ich unter
deinen Kindern solche gefunden habe, die in der Wahrheit wandeln, wie wir ein
Gebot empfangen haben vom Vater.

2Jo 1,5 Und nun bitte ich dich, Frau -
nicht als schriebe ich dir ein neues Gebot, sondern dasjenige, welches wir
von Anfang an gehabt haben -, daß wir einander lieben.

2Jo 1,6 Und darin besteht die Liebe, daß
wir nach seinen Geboten wandeln

Das Kennzeichen eines Betrügers und Antichristen

2Jo 1,7 Denn viele Irrlehrer sind
hinausgegangen in die Welt, die nicht bekennen, daß Jesus der im Fleisch
gekommene Christus ist

2Jo 1,8 Sehet euch vor, daß ihr nicht
verlieret, was ihr erarbeitet habt, sondern vollen Lohn empfanget!

2Jo 1,9 Wer darüber hinausgeht und nicht
in der Lehre Christi bleibt, der hat Gott nicht

2Jo 1,10 Wenn jemand zu euch kommt und
diese Lehre nicht bringt, den nehmet nicht auf in [euer] Haus und grüßet ihn
nicht!

2Jo 1,11 Denn wer ihn grüßt, macht sich
teilhaftig seiner bösen Werke.

Schluss

2Jo 1,12 Ich hätte euch viel zu
schreiben, will es aber nicht mit Papier und Tinte tun, sondern ich hoffe, zu
euch zu kommen und mündlich mit euch zu reden, damit eure Freude vollkommen
sei.

2Jo 1,13 Es grüßen dich die Kinder deiner
Schwester, der Auserwählten. Amen

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2Kor-0801

Einleitung

2Kor 1,1 Paulus,
Apostel Jesu Christi durch Gottes Willen, und Timotheus, der Bruder, an die
Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, samt allen Heiligen, die in ganz Achaja
sind:

2Kor 1,2 Gnade sei mit euch und Friede
von Gott, unsrem Vater und dem Herrn Jesus Christus!

2Kor 1,3 Gelobt sei der Gott und Vater
unsres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles
Trostes,

2Kor 1,4 der uns tröstet in all unsrer
Trübsal, auf daß wir die trösten können, welche in allerlei Trübsal sind,
durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.

2Kor 1,5 Denn gleichwie die Leiden
Christi sich reichlich über uns ergießen, so fließt auch durch Christus
reichlich unser Trost.

2Kor 1,6 Haben wir Trübsal, so geschieht
es zu eurem Trost und Heil

2Kor 1,7 denn wir wissen, daß, gleichwie
ihr der Leiden teilhaftig seid, so auch des Trostes.

2Kor 1,8 Denn wir wollen euch, Brüder,
nicht in Unkenntnis lassen über die Trübsal, die uns in Asien widerfahren
ist, daß wir übermäßig schwer zu tragen hatten, über Vermögen, so daß wir
selbst am Leben verzweifelten

2Kor 1,9 ja wir hatten bei uns selbst
schon das Todesurteil über uns gefällt, damit wir nicht auf uns selbst
vertrauten, sondern auf den Gott, der die Toten auferweckt.

2Kor 1,10 Er hat uns denn auch von
solchem Tod errettet und rettet uns noch, und wir hoffen auf ihn, daß er uns
auch ferner erretten wird,

2Kor 1,11 vorausgesetzt, daß auch ihr uns
behilflich seid durch eure Fürbitte, damit für die von vielen Personen für
uns erbetene Gnadengabe auch von vielen gedankt werde für uns.

Die Grundsätze des Handelns in dem Dienst des Paulus

2Kor 1,12 Denn unser Ruhm ist der: das
Zeugnis unsres Gewissens, daß wir in Einfalt und göttlicher Lauterkeit, nicht
in fleischlicher Weisheit, sondern in göttlicher Gnade gewandelt sind in der
Welt, allermeist aber bei euch.

2Kor 1,13 Denn wir schreiben euch nichts
anderes, als was ihr leset oder auch erkennet

2Kor 1,14 ich hoffe aber, daß ihr uns bis
ans Ende so erkennen werdet, wie ihr uns zum Teil schon kennen gelernt habt,
nämlich daß wir euch zum Ruhm gereichen, gleichwie auch ihr uns, am Tage
unsres Herrn Jesus.

Paulus erklärt die Verzögerung seines Kommens

2Kor 1,15 In dieser Zuversicht
beabsichtigte ich, zuerst zu euch zu kommen, damit ihr eine doppelte Gunst
empfinget

2Kor 1,16 und über eure Stadt wollte ich
dann nach Mazedonien ziehen und von Mazedonien wieder zu euch kommen, um von
euch nach Judäa geleitet zu werden.

2Kor 1,17 Habe ich nun mit
Leichtfertigkeit gehandelt, als ich diesen Reiseplan entwarf? Oder mache ich
überhaupt meine Pläne nach dem Fleisch, so daß bei mir das Ja Ja auch Nein
Nein wäre?

2Kor 1,18 Gott aber ist treu, daß unser
Wort an euch nicht Ja und Nein ist!

2Kor 1,19 Denn der Sohn Gottes, Jesus
Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und
Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern in ihm ist das Ja
geworden

2Kor 1,20 denn soviele Gottesverheißungen
es gibt, in ihm ist das Ja, und deshalb durch ihn auch das Amen, Gott zum
Lobe durch uns!

2Kor 1,21 Der Gott aber, der uns samt
euch für Christus befestigt und uns gesalbt hat,

2Kor 1,22 der hat uns auch versiegelt und
in unsre Herzen das Pfand des Geistes gegeben.

2Kor 1,23 Ich berufe mich aber auf Gott
als Zeugen für meine Seele, daß ich, um euch zu schonen, noch nicht nach
Korinth gekommen bin.

2Kor 1,24 Denn wir wollen nicht Herren
sein über euren Glauben, sondern Gehilfen eurer Freude

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2Kor-0802

Die Busse, die man nicht bereut

2Kor 2,1 Ich habe mir
aber vorgenommen, nicht wieder in Traurigkeit zu euch zu kommen.

2Kor 2,2 Denn wenn ich euch betrübe, wer
erfreut mich denn, wenn nicht der, welcher von mir betrübt wird?

2Kor 2,3 Darum habe ich auch solches
brieflich erledigt, damit ich nicht, wenn ich komme, von denen Betrübnis
habe, über die ich mich freuen sollte

2Kor 2,4 Denn ich habe euch aus viel
Trübsal und Herzeleid heraus geschrieben, unter vielen Tränen, nicht damit
ihr betrübt werdet, sondern damit ihr die Liebe erkennet, die ich in
besonderer Weise zu euch habe.

2Kor 2,5 Hat aber jemand Traurigkeit
verursacht, so hat er nicht mich betrübt, sondern zum Teil - damit ich nicht
zu viel sage - euch alle.

2Kor 2,6 Für den Betreffenden sei die
Bestrafung genug, die ihm von der Mehrheit widerfahren ist,

2Kor 2,7 so daß ihr nun im Gegenteil
besser tut, ihm Vergebung und Trost zu spenden, damit ein solcher nicht in
übermäßiger Traurigkeit versinke.

2Kor 2,8 Darum ermahne ich euch, Liebe
gegen ihn walten zu lassen.

2Kor 2,9 Denn zu dem Zweck habe ich euch
geschrieben, um eure Zuverlässigkeit zu erproben, ob ihr zu allem willig
seid.

2Kor 2,10 Wem ihr aber etwas vergebet,
dem vergebe ich auch

2Kor 2,11 damit wir nicht vom Satan
übervorteilt werden

2Kor 2,12 Als ich aber nach Troas kam für
das Evangelium Christi und mir eine Tür offenstand im Herrn, hatte ich
gleichwohl keine Ruhe in meinem Geist, weil ich meinen Bruder Titus nicht
fand

2Kor 2,13 sondern ich nahm Abschied von
ihnen und reiste nach Mazedonien.

Das Amt des Neuen Bundes: es ist ein Triumph

2Kor 2,14 Gott aber sei Dank, der uns
allezeit in Christus triumphieren läßt und den Geruch seiner Erkenntnis durch
uns an jedem Orte offenbart!

2Kor 2,15 Denn wir sind für Gott ein
Wohlgeruch Christi unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die
verloren gehen

2Kor 2,16 diesen ein Geruch des Todes zum
Tode, jenen aber ein Geruch des Lebens zum Leben. Und wer ist hierzu
tüchtig?

2Kor 2,17 Denn wir sind nicht wie so
viele, die das Wort Gottes verfälschen, sondern als aus Lauterkeit, als aus
Gott, vor Gott, in Christus reden wir.

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