Bibel

Das neue Testament, inkl. Erklärungen.

Es wurden 4 Einträge gefunden
Suche nach Begriffen

Lexikon

Begriff Definition
Phil-1101

Einleitung: Gruss und Danksagung

Phil 1,1 Paulus und
Timotheus, Knechte Jesu Christi, an alle Heiligen in Christus Jesus, die in
Philippi sind, samt den Aufsehern und Dienern:

Phil 1,2 Gnade sei mit euch und Friede
von Gott, unsrem Vater und dem Herrn Jesus Christus!

Phil 1,3 Ich danke meinem Gott, so oft
ich euer gedenke,

Phil 1,4 allezeit, in jedem Gebet für
euch alle, indem ich das Gebet mit Freuden tue -

Phil 1,5 wegen eurer Gemeinschaft am
Evangelium vom ersten Tage an bis jetzt,

Phil 1,6 und weil ich davon überzeugt
bin, daß der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch
vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi.

Phil 1,7 Es ist ja nur billig, daß ich so
von euch allen denke, weil ich euch im Herzen trage, sowohl in meinen Banden
als auch bei der Verteidigung und Bekräftigung des Evangeliums, damit ihr
alle mit mir der Gnade teilhaftig seid.

Christus, das Leben des Gläubigen: Freude trotz Leiden

Die Freude triumphiert über das Leiden

Phil 1,8 Denn Gott ist mein Zeuge, wie
mich nach euch allen verlangt in der herzlichen Liebe Jesu Christi.

Phil 1,9 Und um das bitte ich, daß eure
Liebe noch mehr und mehr reich werde an Erkenntnis und allem
Empfindungsvermögen,

Phil 1,10 damit ihr zu prüfen vermöget,
worauf es ankommt, so daß ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Jesu
Christi,

Phil 1,11 erfüllt mit Frucht der
Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus [gewirkt wird] zur Ehre und zum Lobe
Gottes.

Phil 1,12 Ich will aber, Brüder, daß ihr
wisset, wie alles, was mir begegnet ist, nur mehr zur Förderung des
Evangeliums ausgeschlagen hat -

Phil 1,13 so daß in der ganzen
kaiserlichen Kaserne und bei den übrigen allen bekannt geworden ist, daß ich
um Christi willen gebunden bin,

Phil 1,14 und daß die Mehrzahl der Brüder
im Herrn, durch meine Bande ermutigt, es desto kühner wagen, das Wort Gottes
zu reden ohne Furcht

Phil 1,15 etliche predigen zwar Christus
auch aus Neid und Streitsucht, andere aber aus guter Gesinnung:

Phil 1,16 diese aus Liebe, weil sie
wissen, daß ich zur Verteidigung des Evangeliums bestimmt bin

Phil 1,17 jene aber, die es aus
Parteisucht tun, verkündigen Christus nicht lauter, da sie beabsichtigen,
meinen Banden noch Trübsal hinzuzufügen.

Phil 1,18 Was tut es? Wenn nur auf alle
Weise, sei es zum Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt wird, so
freue ich mich darüber und will mich auch freuen!

Paulus erwartet seine Befreiung

Phil 1,19 Denn ich weiß, daß mir das zum
Heil ausschlagen wird durch eure Fürbitte und die Handreichung des Geistes
Jesu Christi,

Phil 1,20 nach meiner Erwartung und
Hoffnung, daß ich in nichts zuschanden werde, sondern daß in aller
Freimütigkeit, wie allezeit, so auch jetzt, Christus hochgepriesen werde an
meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod.

Phil 1,21 Denn für mich ist Christus das
Leben, und das Sterben ist mein Gewinn.

Phil 1,22 Wenn aber das Leben im Fleische
mir Gelegenheit gibt zu fruchtbarer Wirksamkeit, so weiß ich nicht, was ich
wählen soll.

Phil 1,23 Denn ich werde von beidem
bedrängt: Ich habe Lust, abzuscheiden und bei Christus zu sein, was auch viel
besser wäre

Phil 1,24 aber es ist nötiger, im
Fleische zu bleiben um euretwillen.

Phil 1,25 Und weil ich davon überzeugt
bin, so weiß ich, daß ich bleiben werde

Phil 1,26 damit ihr um soviel mehr zu
rühmen habet in Christus Jesus meinethalben, wegen meiner erneuten
Anwesenheit bei euch.

Phil 1,27 Wandelt nur würdig des
Evangeliums Christi, damit, ob ich komme und euch sehe, oder abwesend bin,
ich von euch höre, daß ihr feststehet in einem Geiste und einmütig
miteinander kämpfet für den Glauben des Evangeliums

Phil 1,28 und euch in keiner Weise
einschüchtern lasset von den Widersachern, was für sie eine Anzeige des
Verderbens, für euch aber des Heils ist, und zwar von Gott.

Phil 1,29 Denn euch wurde in bezug auf
Christus die Gnade verliehen, nicht nur an ihn zu glauben, sondern auch um
seinetwillen zu leiden,

Phil 1,30 indem ihr denselben Kampf habt,
den ihr an mir sahet und nun von mir höret.

Zugriffe - 264
Phil-1102

Christus, das Vorbild des Gläubigen: Freude in niedrigem Dienst

Ermahnung zu Sanftmut und Einigkeit

Phil 2,1 Gibt es nun
irgendwelche Ermahnung in Christus, gibt es Zuspruch der Liebe, gibt es
Gemeinschaft des Geistes, gibt es Herzlichkeit und Erbarmen,

Phil 2,2 so machet meine Freude völlig,
indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habet, einmütig und auf eines
bedacht seid,

Phil 2,3 nichts tut aus Parteigeist oder
eitler Ruhmsucht, sondern durch Demut einer den andern höher achtet als sich
selbst,

Phil 2,4 indem jeder nicht nur das Seine
ins Auge faßt, sondern auch das des andern.

Die Erniedrigung Christi

Phil 2,5 Denn ihr sollt so gesinnt sein,
wie Jesus Christus auch war,

Phil 2,6 welcher, da er sich in Gottes
Gestalt befand, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein

Phil 2,7 sondern sich selbst entäußerte,
die Gestalt eines Knechtes annahm und den Menschen ähnlich wurde,

Phil 2,8 und in seiner äußern Erscheinung
wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte und gehorsam wurde bis zum
Tod, ja bis zum Kreuzestod.

Die Erhöhung Jesu

Phil 2,9 Darum hat ihn auch Gott über
alle Maßen erhöht und ihm den Namen geschenkt, der über allen Namen
ist,

Phil 2,10 damit in dem Namen Jesu sich
alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde
sind,

Phil 2,11 und alle Zungen bekennen, daß
Jesus Christus der Herr sei, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Die Auswirkung der Erlösung

Phil 2,12 Darum, meine Geliebten, wie ihr
allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern
jetzt noch vielmehr in meiner Abwesenheit, vollendet eure Rettung mit Furcht
und Zittern

Phil 2,13 denn Gott ist es, der in euch
sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt, nach Seinem
Wohlgefallen.

Phil 2,14 Tut alles ohne Murren und
Bedenken,

Phil 2,15 damit ihr unsträflich seid und
lauter, untadelige Gotteskinder, mitten unter einem verdrehten und verkehrten
Geschlecht, unter welchem ihr scheinet als Lichter in der Welt,

Phil 2,16 indem ihr das Wort des Lebens
darbietet, mir zum Ruhm auf den Tag Christi, daß ich nicht vergeblich
gelaufen bin, noch vergeblich gearbeitet habe.

Das Beispiel des Apostels

Phil 2,17 Sollte ich aber auch wie ein
Trankopfer ausgegossen werden über dem Opfer und dem Gottesdienst eures
Glaubens, so bin ich doch froh und freue mich mit euch allen

Phil 2,18 gleicherweise sollt auch ihr
froh sein und euch mit mir freuen!

Phil 2,19 Ich hoffe aber in dem Herrn
Jesus, Timotheus bald zu euch zu senden, damit ich ermutigt werde, wenn ich
erfahre, wie es um euch steht.

Phil 2,20 Denn ich habe sonst niemand von
gleicher Gesinnung, der so redlich für eure Anliegen sorgen wird

Phil 2,21 denn sie suchen alle das Ihre,
nicht das, was Christi Jesu ist!

Phil 2,22 Wie er sich aber bewährt hat,
das wisset ihr, daß er nämlich, wie ein Kind dem Vater, mit mir Dienst getan
hat für das Evangelium.

Phil 2,23 Diesen nun hoffe ich sofort zu
senden, sobald ich absehen kann, wie es mit mir gehen wird.

Phil 2,24 Ich bin aber voll Zuversicht im
Herrn, daß auch ich selbst bald kommen werde.

Phil 2,25 Doch habe ich es für notwendig
erachtet, Epaphroditus, meinen Bruder und Mitarbeiter und Mitstreiter, der
auch als euer Gesandter und Diener meiner Not mir zu Hilfe kam, zu euch zu
senden

Phil 2,26 denn er hatte Verlangen nach
euch allen und war bekümmert, weil ihr gehört hattet, daß er krank gewesen
sei.

Phil 2,27 Er war auch wirklich
todkrank

Phil 2,28 Desto schleuniger habe ich ihn
nun gesandt, damit ihr durch seinen Anblick wieder froh werdet und auch ich
weniger Traurigkeit habe.

Phil 2,29 So nehmt ihn nun auf im Herrn
mit aller Freude und haltet solche Männer in Ehren

Phil 2,30 denn um des Werkes Christi
willen ist er dem Tode nahe gekommen, da er sein Leben dransetzte, um mir zu
dienen an eurer Statt.

Zugriffe - 285
Phil-1103

Christus, der Inhalt des Glaubens, des Verlangens und der Erwartung des Gläubigen

Warnung vor den gesetzlichen Lehrern

Phil 3,1 Im übrigen,
meine Brüder, freuet euch in dem Herrn! Euch dasselbe zu schreiben, ist mir
nicht lästig

Phil 3,2 Habt acht auf die Hunde, habt
acht auf die bösen Arbeiter, habt acht auf die Zerschneidung!

Phil 3,3 Denn wir sind die Beschneidung,
die wir Gott im Geiste dienen und uns in Christus Jesus rühmen und nicht auf
Fleisch vertrauen,

Warnung vor gesetzlicher Gerechtigkeit

Phil 3,4 wiewohl auch ich mein Vertrauen auf Fleisch setzen könnte. Wenn ein anderer meint, er könne auf Fleisch vertrauen, ich viel mehr

Phil 3,5 der ich am achten Tag
beschnitten bin, aus dem Geschlecht Israel, vom Stamme Benjamin, ein Hebräer
von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer,

Phil 3,6 nach dem Eifer ein Verfolger der
Gemeinde, nach der Gerechtigkeit im Gesetze untadelig gewesen.

Christus, der Inhalt des Glaubens, der zur Gerechtigkeit führt

Phil 3,7 Aber was mir Gewinn war, das
habe ich um Christi willen für Schaden gerechnet

Phil 3,8 ja ich achte nun auch alles für
Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines
Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe, und ich achte es für Unrat,
damit ich Christus gewinne

Phil 3,9 und in ihm erfunden werde, daß
ich nicht meine eigene Gerechtigkeit - die aus dem Gesetz - habe, sondern
die, welche durch den Glauben an Christus [erlangt wird], die Gerechtigkeit
aus Gott auf Grund des Glaubens,

Christus, der Inhalt des Verlangens des Gläubigen nach der Gemeinschaft mit Ihm in der Kraft Seiner Auferstehung

Phil 3,10 zu erkennen ihn und die Kraft
seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, daß ich seinem Tode
ähnlich werde,

Phil 3,11 ob ich vielleicht zur
Auferstehung aus den Toten gelangen möchte.

Phil 3,12 Nicht daß ich es schon erlangt
habe oder schon vollendet sei, ich jage aber darnach, daß ich das auch
ergreife, wofür ich von Christus ergriffen worden bin.

Phil 3,13 Brüder, ich halte mich selbst
nicht dafür, daß ich es ergriffen habe

Phil 3,14 eins aber tue ich: Ich
vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir ist,
und jage nach dem Ziel, dem Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in
Christus Jesus.

Der Aufruf zur Einigkeit unter Gläubigen

Phil 3,15 So viele nun vollkommen sind,
wollen wir also gesinnt sein

Phil 3,16 Nur laßt uns, wozu wir auch
gelangt sein mögen, nach derselben Richtschnur wandeln und dasselbe
erstreben.

Kein Kompromiss um der Einigkeit willen

Phil 3,17 Werdet meine Nachahmer, ihr
Brüder, und sehet auf die, welche so wandeln, wie ihr uns zum Vorbilde
habt.

Phil 3,18 Denn viele wandeln, wie ich
euch oft gesagt habe, nun aber auch weinend sage, als «Feinde des Kreuzes
Christi»,

Phil 3,19 welcher Ende das Verderben ist,
deren Gott der Bauch ist, die sich ihrer Schande rühmen und aufs Irdische
erpicht sind.

Christus, der Inhalt der Erwartung des Gläubigen

Phil 3,20 Unser Bürgerrecht aber ist im
Himmel, von woher wir auch als Retter den Herrn Jesus Christus
erwarten,

Phil 3,21 welcher den Leib unsrer
Niedrigkeit umgestalten wird, daß er gleichgestaltet werde dem Leibe seiner
Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch welche er sich auch alles untertan
machen kann!

Zugriffe - 272
Phil-1104

Christus, die Kraft des Gläubigen: Freude in Angst

Ermahnung, eines Sinnes zu sein

Phil 4,1 Darum, meine
geliebten und ersehnten Brüder, meine Freude und meine Krone, stehet also
fest im Herrn!

Phil 4,2 Euodia ermahne ich und Syntyche
ermahne ich, eines Sinnes zu sein im Herrn.

Phil 4,3 Ja, ich bitte auch dich, mein
treuer Mitknecht, nimm dich ihrer an, die mit mir als Streiter gedient haben
am Evangelium, samt Clemens und meinen übrigen Mitarbeitern, deren Namen im
Buch des Lebens sind.

Das Geheimnis des Friedens Gottes

Phil 4,4 Freuet euch im Herrn
allezeit

Phil 4,5 Eure Sanftmut lasset alle
Menschen erfahren! Der Herr ist nahe!

Phil 4,6 Sorget um nichts

Phil 4,7 Und der Friede Gottes, der allen
Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus
Jesus!

Die Gegenwart des Gottes des Friedens

Phil 4,8 Im übrigen, meine Brüder, was
wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was keusch, was liebenswert, was
wohllautend, was irgend eine Tugend oder ein Lob ist, dem denket nach

Phil 4,9 was ihr auch gelernt und
empfangen und gehört und an mir gesehen habt, das tut

Der Gläubige hat volles Genüge durch Christus

Phil 4,10 Ich bin aber hoch erfreut
worden im Herrn, daß ihr euch wieder soweit erholt habt, um für mich sorgen
zu können

Phil 4,11 Nicht Mangels halber sage ich
das

Phil 4,12 Ich verstehe mich so gut aufs
Armsein wie aufs Reichsein

Phil 4,13 ich bin in allem und für alles
geübt, sowohl satt zu sein, als zu hungern, sowohl Überfluß zu haben, als
Mangel zu leiden. Ich vermag alles durch den, der mich stark macht.

Phil 4,14 Doch habt ihr wohlgetan, daß
ihr euch meiner bedrängten Lage annahmet.

Phil 4,15 Ihr wisset aber auch, ihr
Philipper, daß im Anfang des Evangeliums, als ich von Mazedonien auszog,
keine Gemeinde sich mit mir geteilt hat in die Rechnung der Einnahmen und
Ausgaben, als ihr allein

Phil 4,16 ja auch nach Thessalonich habt
ihr mir einmal, und sogar zweimal, zur Deckung meiner Bedürfnisse
gesandt.

Phil 4,17 Nicht daß ich nach der Gabe
verlange, sondern ich verlange darnach, daß die Frucht reichlich ausfalle auf
eurer Rechnung.

Phil 4,18 Ich habe alles [, was ich
brauche,] und habe Überfluß

Phil 4,19 Mein Gott aber befriedige alle
eure Bedürfnisse nach seinem Reichtum in Herrlichkeit, in Christus
Jesus!

Schluss

Phil 4,20 Unsrem Gott und Vater aber sei
die Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Phil 4,21 Grüßet alle Heiligen in
Christus Jesus! Es grüßen euch die Brüder, die bei mir sind.

Phil 4,22 Es grüßen euch alle Heiligen,
allermeist aber die von des Kaisers Hause. -

Phil 4,23 Die Gnade unsres Herrn Jesus
Christus sei mit eurem Geiste! Amen.

Zugriffe - 277