German English French Greek Italian Portuguese Serbian

Wirtschaft


 

Anteile im Geschäftsvermögen

Für die Besteuerung der Anteilsinhaber ist entscheidend, ob diese die Anteilscheine in ihrem Privatvermögen oder in ihrem Geschäftsvermögen halten. Im Geschäftsvermögensbereich unterliegt jeweils die Differenz zwischen dem An- und Verkauf oder die buchmässige Aufwertung der Besteuerung (sog. Buchwertprinzip). Im folgenden wird davon ausgegangen, dass sich die Anteilscheine im Privatvermögen der Anleger befinden. 

3.1.2.  Anteile im Privatvermögen

Die Anlagefonds erzielen auf Ihren Anlagen einerseits Erträge und andererseits Kapitalgewinne. Während der dem einzelnen Investor zuzurechnende Ertragsanteil der Einkommenssteuer unterliegt, bleiben die auf Privatvermögen erzielten Kapitalgewinne steuerfrei (Art. Art. 16 Abs. 3 DBG; Art. 7 Abs. 4 lit. b StHG). Der Anteilsinhaber hat nur den Teil der Erträge zu besteuern, der Vermögensertrag im Sinne von Art. 20 DBG bzw. Art. 7 Abs. 1 StHG ist. Diese Aufteilung erfolgt jedoch nur, wenn Ertragsquote und Kapitalgewinnquote separat mit zwei Coupons ausgewiesen werden.

Betrag, um welchen der Neuwert eines Gegenstandes
infolge Abnützung oder Alterung gekürzt wird.

Auch Zession genannt. Die
Abtretung ist ein (schriftlicher) Vertrag zwischen altem und neuem Gläubiger,
die, wenn sie wirksam ist, zum Gläubigerwechsel führt. An Stelle des
bisherigen Gläubigers tritt ein anderer.

Die Aktie verkörpert einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft (AG). Die AG gehört den Aktionären; und umgekehrt ist der Aktionär (Mit-) Eigentümer der AG.

Die Aktie ist ein Wertpapier[1] und gewährt dem Eigentümer Mitgliedschafts- und Vermögensrechte.

Als Miteigentümer hat der Aktionär Anspruch auf Beteiligung am erwirtschafteten Gewinn, trägt aber auch im Rahmen seines Aktienanteils am Geschäftsrisiko mit. Arbeitet die Aktiengesellschaft erfolgreich, steigt der Wert der Aktien und der Aktionär erhält eine Gewinnausschüttung (Dividende). Arbeitet sie nicht erfolgreich, verliert die Aktie an Wert, die Gewinnausschüttung muss gekürzt werden oder fällt sogar aus.

Manager von Aktienfonds können in Aktien oder Wandelanleihen (wenn diese Aktiencharakter erhalten haben) investieren. Das Fondsprospekt definiert oft auch den Sitz der Gesellschaften, deren Wertpapiere für den Fonds gekauft werden dürfen.

Die Aktienfonds lassen sich nach folgenden Kriterien gliedern:

Geographische Reichweite (Länderfonds, Regionenfonds, globale Fonds)  Branche (Chemie, Pharma, Technologie, etc.)  Grösse der Unternehmungen (grosskapitalisierte, mittlere, kleine). Aktienfonds haben langfristig das grösste Ertragspotential, aber auch ein höheres Kursschwankungsrisiko. Sie eignen sich deshalb für langfristig orientierte Anleger, die am Wirtschaftspotential eines oder mehrerer Länder beziehungsweise von Branchen teilhaben wollen.

Aktienindexfonds investieren nicht auf Grund eigener Anlageentscheide, sondern bilden einen bestimmten Aktienindex nach.

Zum Seitenanfang